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GifttiereObwohl in tropischen Ländern sehr viele "Gifttierarten" vorkommen, ist das Risiko für den Reisenden sehr gering, mit solchen Tieren in Kontakt zu kommen - vor allem wenn einige Vorsichtsregeln beachtet werden. - Die nachfolgenden Hinweise erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und beziehen sich vor allem auf einige wichtigere und verbreitete Gifttierarten. Gifttiere sind grundsätzlich nicht aggressiv gegen Menschen; ihre Bisse und Stiche gegen ihn stellen Abwehrreaktionen bei Überraschung oder Störung dar. Giftige Tiere auf dem LandeGiftschlangenAuch Bisse der giftigsten Schlangen verursachen nur bei einem Teil der Betroffenen überhaupt irgendwelche Vergiftungssymptome; wenn solche auftreten, sind sie selten lebensgefährlich. Skorpionepflegen sich gerne in Nischen und Ecken, auch in schlecht isolierten Häusern, zu verkriechen. Wenige Arten sind für den Menschen, v.a. für Kinder, lebensgefährlich. Diese findet man v.a. im Mittleren Orient, im nördlichen Afrika, tropischen Amerika und Mexico. SpinnenNur vereinzelte Arten können dem Menschen durch ihr Gift gefährlich werden. Giftige Tiere im MeerQuallenTragen an ihren Fangfäden Nesselzellen, die zu lokalen Verätzungen führen. Wenige Arten können schwere Akutvergiftungen, selten mit tödlichem Ausgang, bewirken. Seeigel, Kegelschnecken und "aktiv" giftige FischeHaben in ihren Stacheln sehr unangenehme, v.a. schmerzerzeugende Gifte. Verletzungen werden besonders bei Tauchern, gelegentlich auch beim Herumwaten in vorwiegend steinigen Strandgewässern beobachtet. Giftige MeerschlangenKommen fast ausschliesslich in asiatischen Gewässern, an Pazifikküsten und z.T. Nordost-Afrika vor; sie bilden praktisch nur für Fischer ein Risiko. Auch der Konsum bestimmter "passiv" giftiger Fischarten - selbst in gekochter Form - kann zu schweren Vergiftungen mit akuten Magen-Darm-Störungen, Gefühlsstörungen und vorübergehenden Lähmungen führen. Muscheln können zu bestimmten Jahreszeiten giftig sein. Einige vorbeugende Massnahmen
Erste Hilfea) bei Schlangenbiss
ANTIVENIN (Schlangenserum) soll nicht als "Erste-Hilfe-Massnahme" sofort verabreicht werden, sondern in der Regel erst beim allfälligen Auftreten von allgemeinen Vergiftungszeichen (dann aber intravenös mittels einer langsamen Infusion durch den Arzt oder geschultes Medizinalpersonal, also i.d.R. erst im Spital, allenfalls durch einen Expeditionsarzt). b) bei Nesselung durch Quallen
In schweren Fällen zum Arzt. c) bei Stichen durch Fischstacheln
d) bei SkorpionstichenDie Erste-Hilfe muss sich auf die Desinfektion der Wunde, allenfalls Verabreichung eines üblichen Schmerzmittels (z.B. Aspirin, Panadol) und Auftragen eines kühlenden Gels (z.B. Euceta) beschränken, was i.d.R. auch ausreichend ist. Bei schweren Reaktionen (v.a. bei Kindern) soll raschmöglichst ein Arzt oder Spital aufgesucht werden. Reisende, die auf Insektenstiche bekannterweise allergisch reagieren, sollten entsprechende Notfallmedikamente in ihrer Reiseapotheke mitführen! |
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